074 MAMO – Buntes Glück – nur Samstag

Maria-Sophie Morfeld
3.10. - 4.10.

Buchenstr. 2
0157-53330328
maria-sophie9@gmx.de
http://www.buntesglück-workshops.de

Malerei

Künstlerin , Pädagogin , Kunsttherapeutin

WANDELBAR

Eine Ausstellung von Maria-Sophie Morfeld

Über die Künstlerin

Maria-Sophie Morfeld kommt aus Würzburg und lebt und arbeitet heute in Wuppertal. Das Malen begleitet sie seit ihrer Kindheit. Bereits während ihrer Schulzeit nahm die praktische und künstlerische Arbeit einen wichtigen Stellenwert in ihrem Leben ein. Neben der Malerei lernte sie verschiedene handwerkliche Techniken kennen – darunter Schmieden, Schreinern und Töpfern.

Die Malerei zog sich durch alle Lebensphasen hindurch: von der frühen Kindheit über die Jugend bis ins Erwachsenenalter. Schon früh faszinierte sie die Farbe als eigenständiges Medium – in ihrer Wirkung, ihrer Sprache und ihrer Fähigkeit, etwas sichtbar werden zu lassen, das sich nicht immer in Worte fassen lässt.

Ihr beruflicher Weg führte sie zunächst in den pädagogischen Bereich. Sie absolvierte die Ausbildung zur Kinderpflegerin und anschließend zur Erzieherin mit Schwerpunkt Waldorfpädagogik. Im Studium zur akademischen Kunsttherapeutin vertiefte sie ihre Auseinandersetzung mit künstlerischen Prozessen und deren Bedeutung für den Menschen.

Heute arbeitet sie als Künstlerin, Kunstvermittlerin, Referentin, Dozentin und Therapeutin.

Mit der Gründung der Kunst- und Malwerkstatt MAMO – Buntes Glück in Wuppertal verbindet sie ihre Erfahrungen aus Kunst, Pädagogik und Kunsttherapie und schafft Räume, in denen Menschen durch kreatives Arbeiten mit sich selbst und anderen in Verbindung kommen können, Kunst Techniken erlernen können, und sich künstlerisch und persönlich weiterzuentwickeln.

Zur Ausstellung WANDELBAR

Meine Arbeiten erzählen von Wandel, Veränderung und innerer Arbeit.

Organische Formen entstehen, bewegen sich, verdichten sich, lösen sich wieder auf und finden neue Verbindungen. Sie erinnern an innere Prozesse – an das, was in uns wächst, sich verändert, auseinanderbricht, neu ordnet und wieder zusammenfindet.

Dabei interessiert mich nicht die äußere Wirklichkeit allein, sondern das, was sich zwischen innerer und äußerer Realität bewegt.

Wir leben in einer Zeit, in der sich vieles verändert. Gesellschaftliche Strukturen, Lebensweisen, Werte und unsere Vorstellungen davon, wie wir miteinander leben möchten, sind in Bewegung. Diese Veränderungen wirken auch in unser Inneres hinein. Gleichzeitig tragen wir selbst etwas in diese Welt hinaus: unsere Wahrnehmung, unsere Entscheidungen, unsere Haltung und die Art, wie wir mit Veränderung umgehen.

Wie können wir uns selbst und unser Leben wandeln?
Wie können wir mit einer Welt umgehen, die sich ständig verändert?
Und wie finden wir dabei unseren eigenen inneren Kompass?

Mich interessiert die Spannung zwischen dem, was von außen auf uns einwirkt, und dem, was sich in unserem Inneren bewegt. Zwischen Anpassung und Eigenständigkeit. Zwischen dem Bedürfnis nach Sicherheit und der Bereitschaft, etwas Neues entstehen zu lassen.

Dabei spielt für mich die Intuition eine wichtige Rolle. Das Vertrauen in das, was wir wahrnehmen, spüren und manchmal noch nicht erklären können. Intuition kann ein leiser innerer Hinweis sein – eine Ahnung davon, wohin etwas sich entwickeln möchte.

Meine Bilder entstehen aus diesem offenen Prozess heraus. Ich versuche nicht immer, eine vorgefasste Vorstellung umzusetzen. Vielmehr lasse ich mich auf das ein, was im Malen entsteht. Formen und Farben dürfen sich verändern, begegnen, überlagern, verdichten und wieder lösen.

So wird die Malerei zu einem Raum des Erkundens und des Vertrauens: in den Prozess, in die eigene Wahrnehmung und in die Möglichkeit, dass aus Veränderung etwas Neues entstehen kann.

WANDELBAR versteht Wandel nicht als geradlinigen Weg. Er kann widersprüchlich sein, manchmal verunsichern und dennoch eine Möglichkeit in sich tragen. Sich zu verändern bedeutet nicht, jemand anderes zu werden. Vielleicht bedeutet es vielmehr, immer wieder neu wahrzunehmen, wer wir sind, was uns bewegt und was aus uns heraus entstehen möchte.

Die Arbeiten laden dazu ein, den Blick nach innen und zugleich auf die Welt zu richten. Wahrzunehmen, was sich verändert. Der eigenen inneren Stimme Raum zu geben. Und offen zu bleiben für das, was noch nicht sichtbar ist.

Den Blick nach innen richten.

Die Welt wahrnehmen.

Der eigenen Intuition vertrauen.

Veränderung zulassen.

Wandel möglich machen.


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